Das Wildbienenbuch

Nach dem der „Bundesweiten Vorlesetag“  der Schule den Auftakt gebildet hatte, wurden in einem Zeitraum von vierzehn Tagen alle Klassen von Vorleserinnen zeitlich versetzt und unter Beachtung der Hygieneauflagen besucht. Zu dem Thema „Europa und die Welt“ gab es eine Fülle von Geschichten zu hören, denen gelauscht werden konnte.

Zu den zweiten Klassen kam die studierte Forstwissenschaftlerin  und Waldpädagogin Anke Simon. Sie ist die Autorin des Buches „Mein Wildbienenbuch – Die abenteuerliche Reise der kleinen Wildbiene Mia“. Die farbenfrohen Bilder stammen von Claudia Botz.

Mit Bildern, im Erzähltheater dargeboten, sahen und  hörten die Kinder, dass Mia, eine Wildbiene vom Land in die Stadt reist , um ihre Cousine Melli dort zu besuchen. Sie erlebt, wie Honigbienen in Städten Nahrung finden, aber auch, welche Gefahren dort lauern. Auf dem Land zeigt Mia Melli, wie dort die Bedingungen für Bienen sind. In der Natur ist es nicht ganz so einfach für Bienen, wie man denken könnte.

Neben der spannenden Geschichte über Wild- und Honigbienen wurde den Schüler*innen Wissenswertes über Insekten vermittelt. Beispielsweise erfuhren sie, dass es weltweit

561 verschiedene Bienenarten gibt, die uns allen bekannte Honigbiene ist lediglich eine davon. Sie erfuhren wie die Biene weltweit genannt wird: bee, ari, bie, igutsalk, meh, abeille …. Das Thema Grenzen kam ins Gespräch, denn Insekten kennen unsere Ländergrenzen nicht.

Zum krönenden Abschluss bastelte jedes Kind eine Zapfen-Mauerbiene, die mit nach Hause genommen werden konnte. Mit großer Anteilnahme und Konzentration widmeten sich die Kinder dem Thema.

Das Buch von Anke Simon bietet neben der spannenden und informationsreichen Geschichte Spiele, zahlreiche Bastelanleitungen, Rezepte und weiterführende Ideen zu Thema. Unsere Schule darf sich darüber freuen, dass die Autorin 70 Exemplare spendete, damit weitere Klassen mit dem Buch lernen und arbeiten können. Vielen herzlichen Dank!

(Agneta Jaensch, Klasse 2a)

 

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