Museumsbesuch der Klasse 2a zur Sammlung Schack in München

Am Donnerstag, den 21.11.2019 machte sich die Klasse 2a auf den Weg nach München, um Gemälde rund um Märchen und Sagen zu betrachten. Dieses Thema wurde passend zu unserer diesjährigen Vorlesewoche gewählt.

Um nach München zu gelangen, stand schon das erste Abenteuer auf dem Programm. Wir durften S-Bahn fahren. Dies war für einige Kinder das erste Mal und sehr aufregend. Danach ging es problemlos mit der Straßenbahn zum Museum.

Hier erwartete uns Herr Czech, der uns zum Thema „Märchen und Sagen erwachen zum Leben“ durch die Sammlung Schack führte. Nachdem die Regeln eines Museumsbesuchs besprochen und der Wert der ausgestellten Werke geklärt worden war, konnten wir in die Ausstellung.

Hier hatte der Museumspädagoge drei Werke ausgewählt, die wir mit Hilfe eines sprechenden Pinsels zum Leben erweckten und genau betrachteten. Zu jedem Bild erzählte er ein Märchen bzw. eine Sage oder wir durften uns selbst eine Geschichte zu dem Bild überlegen.

Nachdem sich Herr Czech von uns verabschiedet hatte, konnten wir noch die letzten Räume des Erdgeschosses selbst erkunden. Wir blieben bei dem ein oder anderen Werk stehen, dass uns interessierte und überlegten uns, was wir sehen konnten und welche Geschichte es wohl dazu gibt. Die Schüler haben sehr schnell gelernt, die Bilder genau zu betrachten, um eine passende Geschichte zum Bild zu finden.

Mit vielen neuen Eindrücken machten wir uns wieder auf den Rückweg zur Schule. Es war ein gelungener Ausflug. Wir freuen uns bereits jetzt auf unsere nächste Fahrt in die Münchener Museumswelt.

Daniela Waeber, Klassenlehrkraft der Klasse 2a

Besuch der Fotoausstellung „see souls“ der Klassen 2a und 2b

Die Klassen 2a und 2b bekamen die Chance am Montag, den 18.11.2019 die Fotoausstellung „see souls“ von Anne Kaiser in Zusammenarbeit mit der Zeltschule e. V. im Hans-Kiener-Haus zu besuchen.

Dort erwarteten uns viele Fotos von spielenden und lernenden Kindern aus einem Flüchtlingscamp im Libanon. Wir erfuhren, dass hier viele syrische Familien leben, die von zuhause fliehen mussten. Die Zeltschule e. V. hat nun in verschiedenen Camps Schulen in Zelten errichtet, in denen die Kinder lernen dürfen. Allein die Klassengröße, von ca. 600 Kindern, die in drei Schichten und von nur einer Lehrkraft unterrichtet werden, hat uns beeindruckt. Uns wurde erklärt, warum es für die Kinder dort eine so schöne und wichtige Sache ist in die Schule zu gehen. Danach meinte auch der ein oder andere Schüler unserer Klasse, dass wir eigentlich schon Glück haben und auch wenn man mal über die Hausaufgaben schimpft – so schlimm seien sie eigentlich gar nicht.

Nachdem wir ein bisschen was über den Alltag der Kinder dort gelernt haben und ihn auch mit unserem verglichen, durften sich die Kinder die Fotografien in Ruhe ansehen. Dabei hatten wir noch viele Fragen und entdeckten aber auch viele Gemeinsamkeiten zwischen uns und den syrischen Kindern im Libanon.

Es war ein gelungener Ausflug, den die Schüler danach als sehr beeindruckend beschrieben.

Sina Beckmann, Lehrerin der Klasse 2b und Daniela Waeber, Lehrerin der Klasse 2a