Advent an unserer Schule – eine Zeit voller Vorfreude und Farben

Wenn die Adventszeit beginnt, wird es bei uns in der Schule jedes Jahr ganz besonders schön. Schon seit vielen Jahren schmückt Lehrer Tamm die Aula mit der Krippe – das hat bei uns Tradition. Doch als Herr Tamm an unsere Schule kam, entwickelte er diese Tradition weiter.

Die Krippe sollte nicht einfach nur auf einem Tisch stehen. Es kamen Naturmaterialien dazu: Wiese, kleine Bäumchen und viele liebevolle Details. So entstand eine kleine Landschaft. Dahinter malte er mit Kreide auf einer mobilen Tafel ein großes Hintergrundbild im orientalischen Stil. Es war keine perfekte Malerei – aber genau das machte sie so besonders.  Jedes Jahr ein neues Bild. Sie regte die Fantasie an und freute die Kinder jeden Tag aufs Neue.

In diesem Jahr hatte die Lehrerin der Deutschklasse, Frau Morello, noch eine weitere schöne Idee für die Adventszeit. Zusammen begleiten sie und Herr Tamm schon seit mehreren Jahren den schulischen Adventskalender. In der Vorbereitungszeit organisierten sie mit der Lehrerschaft die Schülerbilder, stellten alles zusammen und präsentierten dann im Dezember jeden Tag ein neues Türchen.

Jeden Morgen erklang dazu über die Musikanlage das Lied „Jeden Morgen Adventskalender“. Dieses Lied passt wunderbar zu unserer Schule. Es ist bewusst kein kirchliches Lied, sondern ein Lied der Vorfreude. Denn Vorfreude kann für jeden etwas anderes bedeuten:
Manche freuen sich auf gemeinsame Zeit, andere auf ihre Familie, wieder andere auf Geschenke unter dem Weihnachtsbaum – und vielleicht denkt auch jemand an die Vorfreude auf die Geburt Jesu. Bei uns darf jede und jeder sich auf seine eigene Weise freuen. Wir sind eine bunte Schule – und wir freuen uns bunt.

Genau das war auch die Grundidee von den beiden Lehrern für dieses Jahr. Gemeinsam wurde die Tradition der Adventsvorfreude behutsam weiterentwickelt. Bunt sollte sie sein – aber nicht zu bunt. Vor allem sollte sie Freude verbreiten.

So gab es jeden Morgen nach dem Öffnen des Adventstürchens ein Motto für den nächsten Tag. Zum Beispiel:
„Morgen im Weihnachtspulli“,
„Morgen in Grün“,
„Mit Weihnachtsmütze“ oder Ähnliches.

Alles war ein Angebot – kein Zwang. Die Kinder machten begeistert mit und hatten große Freude daran. Auch die Lehrkräfte und vor allem unser Küchenteam war mit viel Spaß dabei und brachte Farbe und gute Laune in den Schulalltag.

Ein ganz besonderer Höhepunkt war ein Motto, das etwas weniger weihnachtlich war, aber perfekt zur gemütlichen Adventszeit passte: „Komm – wenn du willst – im Pyjama.“
Das fanden die Kinder natürlich großartig!

Es gab auch Engelstage, und am letzten Tag der Adventszeit kamen die meisten Kinder festlich gekleidet zur Schule. Jeden Tag wurde gemeinsam gesungen, ein neues Türchen geöffnet – gestaltet von den Kindern jeweils einer Klasse – der Adventskranz leuchtete (auch daran dachten Frau M. und Herr T. immer) und  Hintergrundmusik erfüllte die Aula.

So erlebten wir mit vielen bunten Farben, Liedern und Momenten eine fröhliche Adventszeit. Die ganze Schulfamilie war begeistert. Von den Eltern gab es viele tolle Rückmeldungen – auch wenn sich manche Mütter mit einem Augenzwinkern „beschwerten“, dass das tägliche Heraussuchen der passenden Kleidung eine echte Herausforderung gewesen sei. Aber sie wussten: Mittags kommt ihr Kind mit einem Weihnachtsmarkt-Zauber-Lächeln nach Hause.

Leider ist der Advent nach vier Wochen wieder vorbei.
Aber die Freude, die wir miteinander geteilt haben, bleibt noch lange in Erinnerung.

Herr Tamm
Frau Morello

Luzienhäuschen lassen Fürstenfeldbruck wieder erstrahlen

Fürstenfeldbruck hält auch in diesem Jahr an einer sehr schönen Tradition fest: dem Luzienhäuschen-Schwimmen auf der Amper. Schon seit vielen hundert Jahren gibt es diesen Brauch. Auch wir Grundschulkinder haben wieder mit viel Fleiß und Kreativität kleine, leuchtende Häuschen gebaut, die am Samstagabend auf dem Fluss geschwommen sind.

Wir Kinder der Grundschule Mitte haben in den letzten Wochen eifrig gebastelt. Bei der Eröffnung der Ausstellung in der Sparkasse hat sich Oberbürgermeister Christian Götz bei uns bedankt. Eine Delegation aus unserer Klasse 4a war stellvertretend für die Schule dabei. Er sagte, dass wir mit unserer Arbeit die schöne Tradition des Luzienhäuschen-Schwimmens aufrechterhalten. Außerdem war er sehr beeindruckt von unserem handwerklichen Talent. Bis zum Luzientag am 13. Dezember konnte man die ungefähr 150 Häuschen in der Sparkasse anschauen. Es waren vielleicht nicht so viele Häuser, wie in manchen Jahren zuvor, aber liebevolle Prachtstücke. Unser Schmuckstück war das neue Rathaus und der Obere BruckerMarktplatz, das wir aus Pappe, Transparentpapier, Zahnstochern und Papier nachgebaut haben. Das Rathaus mit seinem Zwerchgiebel haben wir im Heimat- und Sachunterricht bei Herrn Tamm kennengelernt. Sogar der Arbeitsplatz des Oberbürgermeisters hinter den linken vier Fenstern ist dabei. Ob dort wirklich eine Badewanne steht, bleibt aber ein kleines Rätsel

Auch das BR-Fernsehen war da und hat die zweiten Klassen unserer Schule beim Bauen der Häuser begleitet. Eine Sendung mit Worten unserer Schulleiterin Frau Widmann wurde einen Tag vor dem Luzientag im Fernsehen gezeigt.

Beim abendlichen Schwimmen der leuchtenden Häuschen auf der Amper hatten wir bei Kinderpunsch und Weihnachtsmusik vom Blasorchester vor der Leonardikirche viel Spaß. Zwei Kinder aus der 4a (Frieda & Nino) durften beim Segensgottesdienst von der großen Bühne aus die Fürbitten sprechen. Insgesamt hat es uns allen viel Freude gemacht, diese schöne Tradition mitzugestalten.

Klasse 4a

Der Bundesweite Vorlesetag an der Grundschule Mitte Fürstenfeldbruck 2025

„Vorlesen spricht deine Sprache…“


Das diesjährige Motto eignete sich für uns in ganz besonderer Weise, denn an der Grundschule Mitte Fürstenfeldbruck werden Kinder aus 29 verschiedenen Nationen unterrichtet.
Die Rektorin Frau Widmann eröffnete den Tag zunächst mit der Erkenntnis, dass Bücher im Allgemeinen eine eigene Sprache sprechen, die einzelne Leser und Leserinnen ansprechen muss. So bleibt die Freude am Lesen erhalten. Die 330 Kinder in der Aula staunten sehr als Herr Oberbürgermeister Christian Götz auf Chinesisch, Russisch und dann Deutsch auf die Bühne gebeten wurde. Dort hat er die Geschichte von Felix dem Reisehasen, der den Kindern der Grundschule Mitte einen Brief geschrieben hat, vorgelesen und begeisterte so die jungen Zuhörer und Zuhörerinnen.
Anschließend wurden auch die diesjährigen Vorlesepatinnen und -paten herzlich von den Kindern auf Eritreisch, Vietnamesisch, Ukrainisch, Türkisch, Englisch und Indisch begrüßt. Das Leseangebot war besonders vielfältig durch Beiträge auf Englisch, Französisch, Italienisch, Ukrainisch und Deutsch.
In der Anschlusswoche wurde der Vorlesetag durch ein Projekt weitergeführt, in dem Kinder für Kinder aus verschiedenen Büchern vorlasen.
Für viele Kinder war es spannend, anderen Sprachen zuzuhören. Andere waren im Glück, einer Geschichte in ihrer Erstsprache zu lauschen. Ältere Kinder waren stolz, dass sie vorlesen durften, Jüngere haben die Vielzahl der Geschichten genossen.

Christine Berninger (Lesebeauftragte des Landkreises) und Agneta Jaensch (Lesebeauftragte der Schule)

Luzienhäuschen basteln

Sobald die Herbstferien rum sind, geht es in FFB Mitte ans Basteln. Überall raschelt das Transparentpapier, es schnippeln die Bastelscheren und kein Schuhkarton ist mehr sicher vor der Verwertung zum Kunstprojekt „Luzienhäuschen“.

Dem alten Brucker Brauch zur Folge stellten die Kinder unserer Grundschule ein kleines Häuschen aus natürlichen Materialien her, um es am 13.Dezember, dem Luzientag, der Amper zu übergeben. Mit Kerzen beleuchtet schwimmen die kleinen Kunstwerke im Dunkeln malerisch die Amper hinunter.

Manche Klassen bastelten zu Hause, manche in klassenübergreifenden Projekten oder in Gruppenarbeit. In jedem Fall sind liebevoll  gestaltete Gebäude entstanden, die in den nächsten Wochen noch in einer Ausstellung in der Sparkasse zu bewundern sind. Alle  kleinen Architekten sind mächtig stolz auf ihre Werke!

Svenja Marquardt

Oktoberfest in den 1. Klassen

Auch dieses Jahr konnten die Kinder der Klassen 1a, 1b und 1c bei unserem „Kleinen Oktoberfesttag“ ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Mit viel Eifer warfen sie auf Dosen, hüpften im Gummitwist, balancierten mit Sandsäckchen auf dem Kopf über Bänke und transportierten Eier auf Löffeln. Viel Gleichgewichtsinn forderte der Dosenstelzenlauf und so mancher griff gerne nach den unterstützenden Händen beim Pedalofahren. Viel Vergnügen bereitete das Sackhüpfen. Alle Kinder hatten wieder eine Menge Spaß und es waren Stimmen von Dritt- oder Viertklässler zu vernehmen, die an diesem Tag auch gerne noch einmal Erstklässler gewesen wären. Neben den Bewegungsaktivitäten in der Doppelturnhalle erfuhren die Kinder an diesem besonderen Tag viel über die Geschichte des Oktoberfestes und gestalteten im Werkunterricht wunderschöne Oktoberfestherzen.

Abenteuer im Grünen Klassenzimmer: Die 3. Klassen erkunden den Wald mit Herrn Stadler

Die 3. Klassen erlebten kürzlich einen aufregenden und lehrreichen Wandertag im Wald, begleitet vom erfahrenen Waldpädagogen Herrn Stadler. So tauschten die Kinder das Klassenzimmer gegen das grüne Blätterdach und tauchten tief in die Geheimnisse des Ökosystems Wald ein.

Zu Beginn des Tages aktivierten die Schülerinnen und Schüler beim Kennenlernspiel ihr Vorwissen und ihre Beobachtungsgabe, indem sie gemeinsam überlegten, was es in der vielschichtigen Umgebung des Waldes alles zu entdecken gibt – von kleinen Insekten bis zu großen Bäumen.

An der nächsten Station stand das Verständnis für gesunde Waldstrukturen im Mittelpunkt. Auf spielerische Weise erfuhren die Kinder, warum ein Mischwald resistenter und wertvoller ist als eine Reinkultur und welche Vorteile die Vielfalt der Baumarten für das gesamte Ökosystem bietet.

Ein besonderes Highlight, war die Nachahmung des tierischen Alltags: Die Kinder probierten aus, wie Eichhörnchen im Herbst Nüsse verstecken und sie im Winter wiederfinden – oder eben nicht! Diese praktische Übung verdeutlichte auf humorvolle Weise die Überlebensstrategien und Herausforderungen der kleinen Waldbewohner und den Nutzen der kleinen Nagetiere für den Wald.

Zum Abschluss des Tages wurde die Kreativität der Schülerinnen und Schüler gefordert. In kleinen Gruppen nutzten sie Äste, Moos, Steine und Blätter, um ihren eigenen idealen Wald zu bauen. Dieser kreative Prozess festigte das am Vormittag Gelernte und schloss einen rundum gelungenen Ausflug in die Natur ab.

Katharina Töpper, Klassleitung 3a

Bio-Brotbox-Aktion 2025 Gesunde Pause für Kopf und Körper

Am Donnerstag, 09.10.2025 war es wieder soweit. Die Bio-Brotboxen wurden an unsere Erstklässler verteilt. Dazu versammelten sich alle ersten Klassen in der Aula und erfuhren zunächst wie wichtig ein gesundes Pausenbrot für Kopf und Körper beim Lernen ist. Im Anschluss daran verteilten die Erstklasslehrerinnen die Bio-Brotboxen an alle Kinder der ersten Klassen. Anschließend wurde im Klassenverband gemeinsam gefrühstückt. Dabei ließen sich die Kinder die frisch gestrichenen Butterbrote und Äpfel schmecken.

Start ins Schuljahr 2025/2026

Am 16.9.2025 begann für ­­­­322 Schülerinnen und Schüler das neue Schuljahr an der GS FFB Mitte. Zusammen mit unseren „Großen“ durften wir an diesem Tag insgesamt 74 Erstklässlerinnen und Erstklässler mit einem kleinen Rahmenprogramm an der Schule begrüßen, darunter auch die Kinder einer neuen Partnerklasse aus der Cäcilienschule. Jetzt freuen wir uns alle auf ein abwechslungsreiches Schuljahr.

Klimaschutz zum Anfassen – Die ganze Schule taucht ein in die Ausstellung „Klima Kinder“

Letzte Woche verwandelte sich unser Musikraum und ein weiteres Klassenzimmer in einen spannenden Lern-Abenteuerplatz: Die interaktive Wanderausstellung „Klima Kinder – Coole Köpfe gegen heiße Erde“ machte Halt an unserer Schule – und wurde von allen Klassen der Jahrgangsstufen 1 bis 4 sowie unseren Deutschklassen besucht.

Organisiert und aufgebaut wurde die Ausstellung vom Umweltteam der Schule. Sie sorgten dafür, dass dieses besondere Erlebnis Wirklichkeit wurde.

Ein besonders intensives Erlebnis hatte die Klasse 3a, die sich einen ganzen Vormittag Zeit nahm, um die 13 Mitmach-Stationen genau zu erkunden. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur spielerisch erfahren, was Klimawandel bedeutet, sondern auch, wie jeder selbst aktiv werden kann. Statt klassischem Unterricht gab es Bewegung, Austausch, spannende Experimente und viele Aha-Momente.

Tilda war besonders beeindruckt von der Eisbärengeschichte am bunten Weltenteppich:
„Als sich der kleine Eisbär über das Eis bewegte – aber nach ein paar Schritten die Scholle geschmolzen ist. Das war traurig. Ich wusste gar nicht, dass die Eisbären so sehr in Gefahr sind. Ich will jetzt mehr helfen, das Klima zu schützen.“

Ein echtes Highlight war das Treibhauszelt, in dem die Kinder am eigenen Körper spüren konnten, wie sich CO₂ auf das Klima auswirkt. Drinnen wurde es mit jeder Minute wärmer – und die CO₂-Ampel zeigte deutlich, wie sich die Luft veränderte. Marie erzählt:

„Im Zelt wurde es richtig heiß, je mehr wir drin waren. Unsere Atemluft hat das Zelt aufgeheizt. Das war irgendwie spannend und beängstigend zugleich. Ich habe richtig gemerkt, wie sich die Erde anfühlen muss, wenn wir zu viel CO₂ ausstoßen.“

Noah war als Klimadetektiv unterwegs:
„Wir haben geschaut, wo bei uns im Alltag Strom verbraucht wird. Ich habe gelernt, dass auch Geräte im Stand-by-Modus Energie ziehen. Zuhause habe ich jetzt mit meinen Eltern besprochen, dass wir mehr Geräte im Stand-by-Modus abschalten wollen!“

Die Ausstellung war für alle Klassen eine große Bereicherung. Viele Kinder haben sich auch nach ihrem Besuch noch intensiv mit den Themen beschäftigt, Plakate gestaltet oder kleine Klimaschutzprojekte in der Klasse gestartet. Was „Klima Kinder“ so besonders macht? –  Es geht nicht um Belehrung mit erhobenem Zeigefinger, sondern um echtes Erleben, Mitmachen und Verstehen. Die Kinder merken: Klimaschutz betrifft uns alle – und jede und jeder kann etwas tun.

Unser Fazit: Die Ausstellung war ein voller Erfolg für die ganze Schule. Sie hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern vor allem Begeisterung, Neugier und den Wunsch, selbst aktiv zu werden. Für die 3a – und die andere Klassen – steht fest: Wir sind jetzt „coole Köpfe für eine heiße Erde“!

Wennemar Tamm, Svenja Marquardt, Agneta Jaensch

Die 4b feiert das Oktoberfest!

Am 9.10.2024, der Tag der Enthüllung der Bavaria (1850), feierte die Klasse 4b das Oktoberfest. Fast alle Kinder aus der Klasse kamen mit Tracht in die Schule. Auch unser Klassenmaskottchen Eddi hatte sich schick gemacht und feierte mit uns.

Zuerst bauten wir auf jedem Tisch ein kleines Buffet auf. Es gab Laugenbrezen, Salzbrezen, Obst, Salami und Apfelschorle. Nachdem wir mit den Worten „O’zapft is!“ angestoßen hatten, stellten wir uns auf die Stühle und sangen viele bayrische Lieder.

Dann spielten wir eine Runde „Kahoot“, damit wir gut für die Oktoberfest-Probe vorbereitet waren.

Danach spielte die Klasse Spiele mit Klopapier, wie zum Beispiel: „Mumie“ (ein Kind so schnell wie möglich in Klopapier einwickeln) oder „Wer kriegt die Breze?“ (eine Salzbreze auf ausgerolltes Klopapier legen, möglichst schnell das Klopapier aufrollen, die Breze ranziehen und essen.) Außerdem spielten wir Limbo an der Tür.

Diesen tollen Tag werden wir nie vergessen!

4b: Emma, Joso, Emilia (mit Ergänzungen von Felix, Tim, Julius)