In diesem Schuljahr fand die Aktion Bio-Brotbox am Donnerstag, den 8. Oktober 2026 statt.
Alle Kinder der ersten Klassen versammelten sich deshalb mit ihren Klassenlehrerinnen in der Aula. Hier wurden sie von Frau Widmann schon erwartet. Sie erklärte, wie wichtig Pausen mit Bewegung und gesundem Pausenbrot zum Lernen sind. Jedes Kind erhielt anschließend eine eigene Brotdose. Im Klassenzimmer wurde gemeinsam gefrühstückt und die Kinder ließen sich die Butterbrote und die saftigen Äpfel schmecken.
Am Dienstag, 15.09.2026 starteten alle Schülerinnen und Schüler ins neue Schuljahr.
Ein ganz besonderer Tag war das natürlich für alle Kinder der ersten Klassen.
Diese wurden ganz herzlich von unserer Rektorin Frau Widmann in der Aula der Schule begrüßt.
Einige Klassen der Schule sangen für die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler ein Willkommenslied und in einer von den Klassenlehrerinnen vorgelesenen Geschichte erfuhren die Kinder, dass „der Ernst des Lebens“ eigentlich richtig nett ist.
Während die Kinder anschließend zusammen mit ihren Lehrerinnen zum Klassenzimmer gingen, hatten die Eltern die Möglichkeit sich im Elterncafé miteinander auszutauschen.
Nach einem halben Jahr intensivem, fleißigem Training konnten am 8.7.2026 die Judoka der aktuellen „Judo macht Schule“ – Gruppe der Grundschule Mitte stolz und vor allem verdient ihren weiß-gelben Gürtel empfangen. Im Herbst wird fleißig weiter trainiert!
Vielen Dank an Wolfgang Schlaegel für die langjährige, sehr großzügige Unterstützung als Organisator und Sponsor!
Aber nein, so hoch fliegen Hühner gar nicht, hat die Klasse 1a gelernt. Nur in der Not oder wenn es nicht mehr genug Futter zu finden gibt, strengen sie sich so richtig an und flattern über den Zaun. Sonst bleiben sie lieber bei ihrer Herde. Der Bio-Hühnerhof Britzelmair in Puch war unser Ausflugsziel.
Bevor wir aber Küken und Hühner streicheln, füttern und anschauen durften, haben wir auf dem Weg die Kirche und die „Edignalinde“ besichtigt. Hier soll die Heilige Edigna gewohnt haben – dick genug ist der Stamm der angeblich 1000jährigen Linde. Unsere ganze Klasse hat knapp einen Kreis darum machen können. Ein Bild von Edignas Reise nach Puch haben wir auch in der Kirche entdeckt.
Die Hühner waren aber an schließend doch das echte Highlight des Ausflugs. So viele Hühner- und jedes legt fast jeden Tag ein Ei! Nachts sammlen sie sich im sicheren Hühnermobil zum Schlafen. Das Huhn auf Frau Britzelmairs Arm hält ganz geduldig still, als wir sanft über das weiche Gefieder streicheln. Fast so weich wie der Flaum des piepsenden Kükens, das wir am Anfang schon anfassen durften.
Uns Kindern hat das Hühnerfutter genauso gut geschmeckt wie den Tieren – „Kann man natürlich essen, alles bio!“, sagt Frau Britzelmair.
Wir lernen viel, auch wenn wir nicht im Schulhaus sind.
Im März besuchten einige Klassen der Grundschule Mitte die Ausstellung „Zwischen Wasser und Land – Die geheimnisvolle Welt der Amphibien“.
Das pädagogische Begleitprogramm, welches von Frau Anke Simon vom Bund Naturschutz durchgeführt wurde, dauerte insgesamt zwei Schulstunden.
Die Schüler und Schülerinnen lernten auf spielerische Art und Weise, dass Amphibien unverzichtbar für das Gleichgewicht unserer Natur sind. Sie erfuhren viel über ihre Lebensweise. Unter anderem wurde ihnen gezeigt wie eng Wasser- und Landlebensräume miteinander verbunden sind. Die Ausstellung sensibilisierte die Kinder für den Schutz dieser bedrohten Tiere und zeigt, wie jeder selbst in unserem Landkreis aktiv werden kann.
Früher wurde in der Aumühle – unserer Stadtbücherei – Mehl gemahlen. Das war Futter für den Bauch. Heute kann man dort Bücher ausleihen. Das ist Futter für den Kopf. Die Erstklässler waren in die Bücherei eingeladen und bekamen dort eine kleine Führung. Wir durften auch sehen, wo früher die Pferde getränkt wurden ( am Brunnen im Haus) und wo das Mehl gemahlen wurde ( in den heutigen Büroräumen). Vom Turm aus konnten wir weit über die Stadt sehen und anschließend in der Kinderecke in den Büchern stöbern. Am Schluss gab es auch noch eine Überraschung: alle Erstklässler bekamen ein Buch geschenkt. Dies wurde von den Stadtwerken Fürstenfeldbruck finanziell unterstützt. Es war ein schöner Ausflug bei windigem Wetter.
Wenn die Adventszeit beginnt, wird es bei uns in der Schule jedes Jahr ganz besonders schön. Schon seit vielen Jahren schmückt Lehrer Tamm die Aula mit der Krippe – das hat bei uns Tradition. Doch als Herr Tamm an unsere Schule kam, entwickelte er diese Tradition weiter.
Die Krippe sollte nicht einfach nur auf einem Tisch stehen. Es kamen Naturmaterialien dazu: Wiese, kleine Bäumchen und viele liebevolle Details. So entstand eine kleine Landschaft. Dahinter malte er mit Kreide auf einer mobilen Tafel ein großes Hintergrundbild im orientalischen Stil. Es war keine perfekte Malerei – aber genau das machte sie so besonders. Jedes Jahr ein neues Bild. Sie regte die Fantasie an und freute die Kinder jeden Tag aufs Neue.
In diesem Jahr hatte die Lehrerin der Deutschklasse, Frau Morello, noch eine weitere schöne Idee für die Adventszeit. Zusammen begleiten sie und Herr Tamm schon seit mehreren Jahren den schulischen Adventskalender. In der Vorbereitungszeit organisierten sie mit der Lehrerschaft die Schülerbilder, stellten alles zusammen und präsentierten dann im Dezember jeden Tag ein neues Türchen.
Jeden Morgen erklang dazu über die Musikanlage das Lied „Jeden Morgen Adventskalender“. Dieses Lied passt wunderbar zu unserer Schule. Es ist bewusst kein kirchliches Lied, sondern ein Lied der Vorfreude. Denn Vorfreude kann für jeden etwas anderes bedeuten:
Manche freuen sich auf gemeinsame Zeit, andere auf ihre Familie, wieder andere auf Geschenke unter dem Weihnachtsbaum – und vielleicht denkt auch jemand an die Vorfreude auf die Geburt Jesu. Bei uns darf jede und jeder sich auf seine eigene Weise freuen. Wir sind eine bunte Schule – und wir freuen uns bunt.
Genau das war auch die Grundidee von den beiden Lehrern für dieses Jahr. Gemeinsam wurde die Tradition der Adventsvorfreude behutsam weiterentwickelt. Bunt sollte sie sein – aber nicht zu bunt. Vor allem sollte sie Freude verbreiten.
So gab es jeden Morgen nach dem Öffnen des Adventstürchens ein Motto für den nächsten Tag. Zum Beispiel: „Morgen im Weihnachtspulli“, „Morgen in Grün“, „Mit Weihnachtsmütze“ oder Ähnliches.
Alles war ein Angebot – kein Zwang. Die Kinder machten begeistert mit und hatten große Freude daran. Auch die Lehrkräfte und vor allem unser Küchenteam war mit viel Spaß dabei und brachte Farbe und gute Laune in den Schulalltag.
Ein ganz besonderer Höhepunkt war ein Motto, das etwas weniger weihnachtlich war, aber perfekt zur gemütlichen Adventszeit passte: „Komm – wenn du willst – im Pyjama.“
Das fanden die Kinder natürlich großartig!
Es gab auch Engelstage, und am letzten Tag der Adventszeit kamen die meisten Kinder festlich gekleidet zur Schule. Jeden Tag wurde gemeinsam gesungen, ein neues Türchen geöffnet – gestaltet von den Kindern jeweils einer Klasse – der Adventskranz leuchtete (auch daran dachten Frau M. und Herr T. immer) und Hintergrundmusik erfüllte die Aula.
So erlebten wir mit vielen bunten Farben, Liedern und Momenten eine fröhliche Adventszeit. Die ganze Schulfamilie war begeistert. Von den Eltern gab es viele tolle Rückmeldungen – auch wenn sich manche Mütter mit einem Augenzwinkern „beschwerten“, dass das tägliche Heraussuchen der passenden Kleidung eine echte Herausforderung gewesen sei. Aber sie wussten: Mittags kommt ihr Kind mit einem Weihnachtsmarkt-Zauber-Lächeln nach Hause.
Leider ist der Advent nach vier Wochen wieder vorbei.
Aber die Freude, die wir miteinander geteilt haben, bleibt noch lange in Erinnerung.
Fürstenfeldbruck hält auch in diesem Jahr an einer sehr schönen Tradition fest: dem Luzienhäuschen-Schwimmen auf der Amper. Schon seit vielen hundert Jahren gibt es diesen Brauch. Auch wir Grundschulkinder haben wieder mit viel Fleiß und Kreativität kleine, leuchtende Häuschen gebaut, die am Samstagabend auf dem Fluss geschwommen sind.
Wir Kinder der Grundschule Mitte haben in den letzten Wochen eifrig gebastelt. Bei der Eröffnung der Ausstellung in der Sparkasse hat sich Oberbürgermeister Christian Götz bei uns bedankt. Eine Delegation aus unserer Klasse 4a war stellvertretend für die Schule dabei. Er sagte, dass wir mit unserer Arbeit die schöne Tradition des Luzienhäuschen-Schwimmens aufrechterhalten. Außerdem war er sehr beeindruckt von unserem handwerklichen Talent. Bis zum Luzientag am 13. Dezember konnte man die ungefähr 150 Häuschen in der Sparkasse anschauen. Es waren vielleicht nicht so viele Häuser, wie in manchen Jahren zuvor, aber liebevolle Prachtstücke. Unser Schmuckstück war das neue Rathaus und der Obere BruckerMarktplatz, das wir aus Pappe, Transparentpapier, Zahnstochern und Papier nachgebaut haben. Das Rathaus mit seinem Zwerchgiebel haben wir im Heimat- und Sachunterricht bei Herrn Tamm kennengelernt. Sogar der Arbeitsplatz des Oberbürgermeisters hinter den linken vier Fenstern ist dabei. Ob dort wirklich eine Badewanne steht, bleibt aber ein kleines Rätsel
Auch das BR-Fernsehen war da und hat die zweiten Klassen unserer Schule beim Bauen der Häuser begleitet. Eine Sendung mit Worten unserer Schulleiterin Frau Widmann wurde einen Tag vor dem Luzientag im Fernsehen gezeigt.
Beim abendlichen Schwimmen der leuchtenden Häuschen auf der Amper hatten wir bei Kinderpunsch und Weihnachtsmusik vom Blasorchester vor der Leonardikirche viel Spaß. Zwei Kinder aus der 4a (Frieda & Nino) durften beim Segensgottesdienst von der großen Bühne aus die Fürbitten sprechen. Insgesamt hat es uns allen viel Freude gemacht, diese schöne Tradition mitzugestalten.
Das diesjährige Motto eignete sich für uns in ganz besonderer Weise, denn an der Grundschule Mitte Fürstenfeldbruck werden Kinder aus 29 verschiedenen Nationen unterrichtet.
Die Rektorin Frau Widmann eröffnete den Tag zunächst mit der Erkenntnis, dass Bücher im Allgemeinen eine eigene Sprache sprechen, die einzelne Leser und Leserinnen ansprechen muss. So bleibt die Freude am Lesen erhalten. Die 330 Kinder in der Aula staunten sehr als Herr Oberbürgermeister Christian Götz auf Chinesisch, Russisch und dann Deutsch auf die Bühne gebeten wurde. Dort hat er die Geschichte von Felix dem Reisehasen, der den Kindern der Grundschule Mitte einen Brief geschrieben hat, vorgelesen und begeisterte so die jungen Zuhörer und Zuhörerinnen.
Anschließend wurden auch die diesjährigen Vorlesepatinnen und -paten herzlich von den Kindern auf Eritreisch, Vietnamesisch, Ukrainisch, Türkisch, Englisch und Indisch begrüßt. Das Leseangebot war besonders vielfältig durch Beiträge auf Englisch, Französisch, Italienisch, Ukrainisch und Deutsch.
In der Anschlusswoche wurde der Vorlesetag durch ein Projekt weitergeführt, in dem Kinder für Kinder aus verschiedenen Büchern vorlasen.
Für viele Kinder war es spannend, anderen Sprachen zuzuhören. Andere waren im Glück, einer Geschichte in ihrer Erstsprache zu lauschen. Ältere Kinder waren stolz, dass sie vorlesen durften, Jüngere haben die Vielzahl der Geschichten genossen.
Christine Berninger (Lesebeauftragte des Landkreises) und Agneta Jaensch (Lesebeauftragte der Schule)
Sobald die Herbstferien rum sind, geht es in FFB Mitte ans Basteln. Überall raschelt das Transparentpapier, es schnippeln die Bastelscheren und kein Schuhkarton ist mehr sicher vor der Verwertung zum Kunstprojekt „Luzienhäuschen“.
Dem alten Brucker Brauch zur Folge stellten die Kinder unserer Grundschule ein kleines Häuschen aus natürlichen Materialien her, um es am 13.Dezember, dem Luzientag, der Amper zu übergeben. Mit Kerzen beleuchtet schwimmen die kleinen Kunstwerke im Dunkeln malerisch die Amper hinunter.
Manche Klassen bastelten zu Hause, manche in klassenübergreifenden Projekten oder in Gruppenarbeit. In jedem Fall sind liebevoll gestaltete Gebäude entstanden, die in den nächsten Wochen noch in einer Ausstellung in der Sparkasse zu bewundern sind. Alle kleinen Architekten sind mächtig stolz auf ihre Werke!