Trau dich

Unter diesem Motto steht die Initiative des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Das Ziel dieses Projekts steckt bereits im Namen der Initiative. Kinder sollen lernen ihre eigenen Gefühle kennen zu lernen, ihren Gefühlen zu vertrauen und sich vor allem trauen klare Grenzen zu setzen. Außerdem wird den Schülerinnen und Schülern gezeigt wie und wo sie sich in schwierigen Situationen Hilfe holen können. Herzstück der Initiative ist das gleichnamige Theaterstück „Trau dich“

A m 19. Mai war dann der große Tag gekommen. In der Turnhalle führten die vier Mitglieder des Theaterensembles Radiks das Stück auf. Bereits vor der Aufführung konnten sich die Kinder an den aufgebauten Ständen über die verschiedenen Beratungsstellen informieren und die Mitarbeiter kennen lernen. Auch die Schauspieler des Theaterstücks mischten sich unter die Kinder und führten Interviews mit den Schülerinnen und Schülern.

Danach fand das ca. einstündige Theaterstück statt. Gespannt folgten alle der Aufführung, die durch kleine musikalische Einlagen und Videoeinspielungen von Kindern aufgelockert wurde. Immer wieder wurden auch die Kinder mit eingebunden, indem sie Lösungsvorschläge geben durften rund um die Probleme der vier Hauptpersonen Alina, Vladi, Paula und Luca. Besonders beeindruckt waren die ZuschauerInnen, dass sie Teil des Theaterstückes waren. Die vor der Aufführung während der Interviews mit den Schauspielern entstandenen Fotos und Filmaufnahmen wurden in das Stück mit eingebaut. Auch aufgrund der tollen schauspielerischen Leistung konnten alle Kinder sehr gut mit den nicht ganz einfachen Inhalten des Theaterstücks rund um die Themen „der erste Kuss“, aber auch „Kindesmissbrauch“ umgehen.

Am Ende bleibt festzuhalten, dass die Initiative „Trau dich“ insgesamt ein gelungenes Projekt ist, an dem hoffentlich noch viele SchülerInnen teilnehmen dürfen.

Verena Apfel (Klassenlehrerin 4c)

Heidi, eine bekannte Geschichte in einer packenden Jugendtheater-Neu-Inszenierung

Im schönen Saal unter dem Dach unserer Stadtbücherei Aumühle durften sich unsere drei ersten Klassen von dem Schauspielerinnenteam des Kinder- und Jugendtheaters „kirschkern, Compes & Co“ in eine andere Zeit und eine andere Lebenswelt entführen lassen. Auf kleinster Bühne mit wenigen, aber geschickt gewählten Requisiten schafften es Sabine Dahlhaus und Monika Els in wenigen Sekunden Kinder und Erwachsene in die Schweizer Bergwelt und die Stadt Frankfurt mitzunehmen.

Foto am Tag der Aufführung am 29.3.2022 (Agneta Jaensch)

Zwischen knurrigem Alm Öhi, dem strengen Fräulein Rottenmeier, Tante Dete, der blinden Großmutter, dem pfiffigen Geißenpeter und natürlich der liebenswerten Hauptfigur Heidi wechselten sie vor den Augen aller blitzartig zwischen den Rollen hin und her und erzählten so die bekannte Geschichte der Heidi nach, ursprünglich geschrieben von Johanna Spyri. Weitere vorkommende Personen wurden durch kleine Figuren dargestellt und erwachten durch die gekonnte Mimik und Gestik der beiden Schauspielerinnen in den Köpfen der kleinen Zuschauer zum Leben. Das ohnehin schon abwechslungsreiche Spiel zog durch Gesangseinlagen und dem Spiel mit Glocken alle in den Bann, so dass die Schüler*innen mühelos eine Stunde aufmerksam schauten, staunten lachten und mitfühlten.

Bildquelle: http://www.kirschkerncompes-co.de/media/stuecke/heidi/Heidi_kC&Co_Abendglocken©E.Coenders.jpg

Verzaubert und begeistert von der Vorstellung applaudierte das Publikum anhaltend und stellte den Darstellerinnen noch viele Fragen zu dem Theaterstück. Mit ganz neuen Bildern dieser alten Geschichte im Kopf kehrten die Klassen wieder zur Schule zurück.

Anke Simon-Gailer, Agneta Jaensch

 

Schauspielerinnen: Sabine Dahlhaus und Monika Els
Regie, Bühne und Kostüm: Marcel Weinand
Stückfassung und Dramaturgie: Judith Compes

Ostereiersuche der 1.Klassen im April

Bei strahlendem Sonnenschein suchten alle drei ersten Klassen gemeinsam am letzten Donnerstag vor den Ferien rund um die Doppelturnhalle nach einer Osterüberraschung. Es dauerte nicht lange, da wurden die Kinder fündig und die Schätze wurden zur Schule transportiert und ausgepackt. In den selbstgebastelten Osterkörbchen gab es zur Freude der Kinder neben der Schokolade Blumensamen, Wachsmalbilder oder Sticker.

Agneta Jaensch, Brigitte Graf, Anke Simon-Gailer